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Mozart erschloss sich ihm spät, Beethoven blieb ihm fremd, Schubert nahm er
nicht zur Kenntnis – und doch war Musik für Goethe eine das Leben bestimmende
Macht. Die frühen Gedichte sind Lieder, die für Herder gesammelten
Volkslieder aus dem Elsass versah er mit Melodien, und seine
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Details für „Die ungeheure Gewalt der Musik Goethe und seine Komponisten“
Mozart erschloss sich ihm spät, Beethoven blieb ihm fremd, Schubert nahm er
nicht zur Kenntnis – und doch war Musik für Goethe eine das Leben bestimmende
Macht. Die frühen Gedichte sind Lieder, die für Herder gesammelten
Volkslieder aus dem Elsass versah er mit Melodien, und seine
Sturm-und-Drang-Hymnen sang der Dichter Wind und Wetter entgegen. Gemeinsam
mit Jugendfreund Philipp Kayser, später mit den Komponisten Johann F.
Reichardt und Carl F. Zelter verfolgte Goethe die Vision einer sich in Musik
vollendenden Dichtkunst. Norbert Miller erzählt die ungewöhnliche Geschichte
dieser Utopie: ein Panorama der musikalischen Lyrik im goldenen Zeitalter der
Dichtung in Deutschland.
| Besetzung: | Musikbücher, Musikwissenschaft |
| Erscheinungsjahr: | 2009 |
| Schwierigkeit: | 0 |





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